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Herzlich Willkommen im Deutsch-Französischen Kulturzentrum Nizza!

INFORMATION – ÖFFNUNGSZEITEN

Das Kulturzentrum ist wieder geöffnet! Sie erreichen uns
– montags von 10.30 bis 14.30 Uhr persönlich im CCFA oder telefonisch (04.93.81.48.16) 
– jederzeit per Mail unter  info@ccfa-nice.fr

21 Juni um 19.00 Uhr // Konzert : Torsten Goods (Online)

Deutsch Französisches Freundschafts Trio
Torsten Goods – Gitarre, Gesang
Jan Miserre – Klavier
Sylvain Fournet-Fayas – Kontrabass

Torsten Goods, selbst halb Ire halb Deutscher, ist einer von Deutschlands top Jazz Gitarristen und Jazzpop/Rnb Sängern, deutscher GEMA Musikautorenpreisträger und 2-facher Echo Jazz nominierter, mit 6 Solo Alben, 4 davon beim renommierten Jazzlabel ACT. Er zählt mit unzähligen Tourneen durch Deutschland, Russland, China, Europa mit seiner eigenen Band zu den festen Größen dieses Landes.

In diesem speziellen und neuen Projekt, trifft er auf seinen 20 Jahre langen musikalischen Partner Jan Miserre, Deutscher mit Hugenotten Wurzeln, ein erfolgreicher Filmmusik Komponist und Jazzpianist, z.B. bei Till Brönner und den jungen Franzosen Sylvain Fournet-Fayas, der in Berlin lebt. Gemeinsam spielen sie, in Zeiten von geschlossenen Clubs und abgesagten Konzerten, für Euch ein Livestream-Konzert aus aus dem Studio von Jan Miserre. Im Programm befinden sich Torstens Goods Songs und ein paar Überraschungen.

Das Konzert ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Föderation Deutsch-Französischer Häuser.Zu sehen über Facebook: https://www.facebook.com/torstengoods/ (Man muss NICHT bei Facebook angemeldet sein, um das Konzert zu verfolgen!)

24 Juni um 18.30 – 20 Uhr: VORTRAG ONLINE: “Piloter dans la tempête: défis et enjeux de la présidence allemande du Conseil Européen’ (auf französisch)

Mit Claire Demesmay, Verantwortliche für die deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Die deutsche Präsidentschaft des Europäischen Rates beginnt am 1. Juli 2020 für einen Zeitraum von sechs Monaten. Wie haben sich die Ziele dieser Präsidentschaft angesichts der Gesundheitskrise verändert? Claire Demesmay, Direktorin des deutsch-französischen Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, stellt wie keine andere die Prioritäten und Herausforderungen einer Politik dar.

Der Vortrag ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Föderation Deutsch-Französischer Häuser.Der Link zum Livestream finden Sie auf der Website der Föderation der deutsch-französischer Häuser (www.maisons-franco-allemandes.fr).

2. Juli um 18 – 19.30 Uhr: PODIUMSDISKUSSION (ONLINE): “Le rebond de l’Europe face à la crise du Covid: une nouvelle dynamique pour le Green Deal?” (auf französisch)

Mit
Jens Althoff, Büroleiter, Heinrich Böll Stiftung, Paris
Audrey Mathieu, Kommissarische Teamleiterin Deutsche und Europäische Klimapolitik, Germanwatch (Berlin)
Moderatorin: Charlotte Noblet, Journalistin

Im Dezember 2019 stellte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, den European Green Deal vor, ein ebenso ehrgeiziges wie notwendiges Großprojekt, um bis 2050 die Klimaneutralität in Europa zu erreichen. Die Covid-19-Krise hat die Zerbrechlichkeit unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften offenbart. Kann dieses Bewusstsein den Grundstein für eine neue Dynamik des Grünen Pakts für Europa legen? Können die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Antworten Europas und der Mitgliedstaaten auf die Krise zum Erfolg eines europäischen ökologischen Übergangs beitragen?

Die Veranstaltung ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Föderation Deutsch-Französischer Häuser.Der Link zum Livestream finden Sie auf dem Website der Föderation der deutsch-französischer Häuser (www.maisons-franco-allemandes.fr).

Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin: “Wem sonst als Dir”

Hör-Film, Deutschland 2020 mit Silvina Buchbauer und Boris Bergmann
Texte von Friedrich Hölderlin (1770 -1843): Brief an Susette Gontard, Hyperion
Musik: “SLOW Scardanelli Lieder ohne Worte” von Boris Bergmann
Kamera, Tonmischung: Boris Bergmann
Sprecherin, Kamera, Montage, Regie: Silvina Buchbauer

‘Wem sonst als Dir’

Mit diesen Worten widmete Friedrich Hölderlin den zweiten Band des Briefromans “Hyperion” seiner großen Liebe Susette Gontard. In der Figur der Diotima setzte er ihr ein literarisches Denkmal. Leben und Dichtung sind in diesem Werk so eng miteinander verwoben, dass der Dichter in visionärer Schau sogar das tragische Ende Susettes und sein eigenes Schicksal vorauszusehen schien.

Hölderlin war ein Suchender in stürmischen und ungewissen Zeiten. Seine Aktualität besteht im Wanken und Sehnen, auch Irren – auf der Suche nach einer besseren Welt. Sein Blick ins Offene ist der Gegenentwurf zum Dogma angeblicher Alternativlosigkeit und die Antwort auf Hölderlins Frage: “… wozu Dichter in dürftiger Zeit?”

In “Wem sonst als Dir” durchwandert Diotima (Silvina Buchbauer) Stationen des Briefromans “Hyperion” – stets auf dem Weg durch merkwürdig verlassene Orte, versunken in die Seiten des Buches. Boris Bergmanns Musik “SLOW Scardanelli Lieder ohne Worte” ist inspiriert durch Hölderlins stundenlange Klavierimprovisationen im Turm zu Tübingen, wo der Dichter die zweite Lebenshälfte in “geistiger Umnachtung” verbrachte.

Der Film ist Teil einer Veranstaltungsreihe der Föderation Deutsch-Französischer Häuser.Der Film ist auf youtube abrufbar: https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=dhZojGjSMn4&feature=emb_logo

PRÜFUNGSTERMIN

Der nächste Prüfungstermin für die Deutschprüfungen des Goethe-Instituts findet am 26./27. Juni statt. Die Prüfung findet unter strenger Einhaltung der sanitären Hygienemaßnahmen und unter Vorbehalt eventueller offizieller Einschränkungen statt. Bei Anmeldung abgegebene Schecks werden erst nach tatsächlicher Ablegung der Prüfung eingereicht. Bei Fragen zu den Prüfungen oder zur Anmeldung können Sie sich gerne an Jördis Kimpfler (joerdis.kimpfler@ccfa-nice.fr) wenden.

VORTRAG (VIRTUELL)

Yvan Gastaut: ‘Der deutsche Arzt Robert Koch (1843-1910), sein Frankreichbezug, seine Rivalität zu Pasteur und seine Aufenthalte in Südfrankreich, 1884/1890’ (auf französisch)

Jeder kennt den Begriff ‘Koch-Bazillus’ im Zusammenhang der Krankheit Tuberkulose. Wenig hingegen weiß man über die Person Robert Koch, einen der Begründer der Bakteriologie. Die schwere Gesundheitskrise, die wir momentan durchleben, lässt uns einen Blick auf den Wissenschaftler  werfen, der 1905 den Nobelpreis in Medizin gewann. Der Historiker Yvan Gastaut beleuchtet seine Zeit in den Jahren nach dem Krieg von 1870 vor dem Hintergrund der deutsch-französischen Beziehung: Während seiner wissenschaftlichen Forschung, die sich mit den großen Plagen der Zeit (Tuberkulose und Cholera) beschäftigt, trifft er auf den Franzosen Louis Pasteur. Vor dem Hintergrund deutsch-französischer Spannungen entsteht eine erbitterte Rivalität. Gastaut gibt einen Einblick in dieses spannenden Kapitel deutsch-französischer Geschichte.